Seite wählen

Photoshop: Mehr als nur Bildbearbeitung? – KEMCAST #4

Klicken Sie auf den unteren Button, um den Inhalt von kemcast.podigee.io zu laden.

Inhalt laden

Satte 90% aller Kreativprofis verwenden Adobe Photoshop. Die Features-Palette reicht von Farbbearbeitung bis Beauty-Retusche. Was ihr sonst noch alles mit Photoshop machen könnt, erfahrt ihr in der neuen Folge. Hört rein!

 

Ihr wollt wissen:

  • Welche Features Annikas Lieblinge sind?
  • Wie ihr mithilfe von KI eure Bilder bearbeiten könnt?
  • Wann sich Photoshop lohnt?
  • Wie viel Photoshop kostet?

Dann hört euch die aktuelle Folge unseres KEMCASTs an!

Ihr habt Themenvorschläge für den KEMCAST? Dann schreibt uns gerne an info@kemweb.de!

 

Shownotes:

www.kemweb.de | 06131 – 93 0000

 

Werbung

Vielen Dank an unseren offiziellen Partner Zencastr – dem Tool für Podcaster:innen. 🎙

Mithilfe des Remote Tools wird jede Besuchsperson lokal von seinem/ihren eigenen Computer in studioähnlicher Audio- und Videoqualität aufgezeichnet.

Schluss mit Aussetzern aufgrund schlechter Verbindung – der/die Gastgeber:in erhält für jede:n Besuchenden hochwertige Tracks, nichts als klares Audio und Video.

✅ Mit dem Code „kemweb“ bekommt ihr nach der 14-tägigen Testphase für eine Laufzeit von drei Monaten insgesamt 40%-Rabatt auf das Professional-Paket von Zencastr!

Wenn euch diese Folge gefallen hat, gebt uns euer Gefällt mir, Daumen hoch oder die 5 Sterne auf Apple Podcasts, Spotify & Co. – und teilt und liked uns auf Instagram, Facebook und LinkedIn!

Podcast-Transkription

Max Antwerpes

Herzlich willkommen, liebe Zuhörerinnen, liebe Zuhörer, zur weiteren Ausgabe vom KEMCAST. Ich bin euer KEMCASTer Max Antwerpes und ich freue mich wie immer euch hier begrüßen zu dürfen. Und mit mir heute wieder die liebe Annika Müller, meine Kollegin hier.
Hi Annika!

Annika Müller
Hallo.

Max Antwerpes

Heute reden wir über Photoshop. Photoshop ist an sich ein recht gängiger Name. Und wenn ihr, liebe Zuhörer und Zuhörerinnen, wenn ihr hier gerade rein hört, dann habt ihr bestimmt auch schon von Photoshop gehört. Also frage ich dich nicht Annika, was ist Photoshop, sondern was ist Photoshop für dich und wofür benutzt du Photoshop?

Annika Müller

Also ich benutze Photoshop in erster Linie für Foto-Retusche. Das heißt, wenn ich Fotos mache auf der Arbeit, Produktfotos etc. schaue ich mir die hinterher an. Ich ziehe sie mir in Photoshop rein und dann gucke ich erst mal: Okay, hier könnte man ein bisschen was am Kontrast machen, am Licht machen. Hier könnte man am Weiß ein bisschen was machen. Oder wenn sich das Licht geändert hat, irgendwie Offsets, dann kann ich noch mal den Weißabgleich hinterher anpassen.

Also das passiert immer mal und das ist immer gut, wenn man hinterher weiß: Okay, man hat noch mal die Option, es noch mal ein bisschen aufzufrischen. Und außerdem, wenn man eben irgendwie was im Foto hat, was man nicht haben wollte, wenn ein Staubkorn auf der Linse war oder so, dann kann man das eben mit Photoshop superleicht einfach ganz schnell wegmachen. Also das ist eine Sache von 5 Sekunden. Genau. Man kann aber auch Schriften in Bilder einfügen, man kann Grafiken und Logos erstellen.

Also im Prinzip kannst du alles mit Photoshop machen. Aber wie gesagt, in erster Linie benutze ich es eben zum Retuschieren oder auch zum Freistellen.

Max Antwerpes

Freistellen: Was verstehst du darunter?

Annika Müller

Freistellen ist genau, wenn du eben… Du hast ein Objekt und du möchtest das vom Hintergrund entfernen. Du hast eine Person, die vor einer Wand steht oder so was. Oder vor einem Regal. Und du möchtest gerne, dass die vor einer weißen Wand steht. Dann kannst du die Person ausschneiden, sag ich mal. Und vor den neuen Hintergrund, genau freistellen und vor einen neuen Hintergrund setzen. Das ist natürlich besonders angenehm, wenn du dann jemanden hast, der halt so fusselige Haare hat mit möglichst vielen kleinen Details.

Das wird dann halt immer schwieriger, das so freizustellen, dass es auch realistisch aussieht und nicht nur irgendwie Pixel vom Hintergrund mit dabei sind.

Max Antwerpes

Ist das Freistellen, selbst wenn es eine sehr spezielle Frage ist, aber ich denke gerade drüber nach, ist es wirklich manuell? Malst du deine Linie um die Person oder das Objekt oder macht es das System auch schon selber?

Annika Müller

Also inzwischen: Die KI wird immer, immer besser. Also mit den letzten zwei Versionen von Photoshop kam ein neues Feature mit dazu, wo du das Motiv schon selbst erkennen lassen kannst von Photoshop, also der wählt das dann selbst aus. Und meistens ist es auch echt gut. Besonders wenn du einen weißen Hintergrund hast, dann ist das sowieso mega einfach. Aber inzwischen, auch wenn du ein bisschen unruhigen Hintergrund hast, dann erkennt, er das inzwischen echt gut.

Und du kannst es dir auch erst mal von der KI raussuchen lassen und dann hinterher diese Auswahl, die die KI gemacht hat, nochmal anpassen. Selbst, also sagen wir mal, da ist noch eine Locke von einer Person, die jetzt nicht mitgenommen wurde von Photoshop, dann kannst du dir auch hinterher noch mal manuell mit hinzufügen zu deiner Auswahl und das dann eben freistellen. Also du kannst es auch selber noch mal dann anpassen manuell.

Max Antwerpes

Du hast schon über viele Features gesprochen. Gibt es denn was? Welche Features machen für dich denn Photoshop denn wirklich, ja, cool?

Annika Müller

Also einmal das Freistellen, vor allem, weil du auch verschiedene Art und Weise Sachen freistellen kannst. Du kannst nicht nur eben mit einer Auswahl, ja mit diesem, mit dem Pinsel oder mit dem Zauberstab eine Auswahl machen, sondern du kannst auch nach Farben auswählen. Das heißt, wenn du alles haben möchtest, was grün ist, dann kannst du das eben darüber machen. So kann das dir halt deinen Workflow in manchen Fällen viel, viel einfacher und viel schneller machen.

Was auch total super ist, ist der Kopier Stempel. Damit kannst du eben Pixel kopieren und woanders wieder hinsetzen. Also das ist echt super angenehm, wenn du im Hintergrund irgendwas hast, das du nicht haben möchtest. Und was auch echt cool ist, ist der Camera-Raw-Filter. Da kannst du die Farben einzeln anpassen, also z.B. das Rot in eine bestimmte Richtung ziehen, kann es halt alle Rottöne in Lila ein bisschen reinziehen oder so du kannst halt die Farben an sich einzeln rauspicken.

Du kannst ein Rot zu einem Grün machen, zu einem Blau machen. Du kannst die Haarfarbe von deinem Modell ändern, du kannst die Farbe vom Auto ändern. Also das ist schon alles echt cool. Und dann hast du noch die Blending Mods, da kannst du Fotos ineinanderlegen und dann eben zu einem kombinieren, indem du zum Beispiel mit dem Alpha Kanal oder mit Helligkeit und Dunkelheit arbeitest. Also mit helleren Pixeln und dunkleren Pixeln, kannst du dann eben ganz eigene Designs hervorbringen.

Manchmal bin ich selber überrascht, was dann so dabei rauskommt.

Max Antwerpes

Ja, sehr cool und Photoshop, das wissen aber wahrscheinlich auch schon viele Leute. Ist aber ja auch nicht kostenlos. Können wir über die Kosten kurz sprechen? Was? Was kann man da erwarten?

Annika Müller

Genau. Also wir als Unternehmen. Wir benutzen ja die komplette Adobe Creative Cloud. Die bekommt man für 69,99 im Monat. Wenn man nur Photoshop haben möchte, dann geht es so bei 23 bis 29 Euro im Monat, je nachdem, ob du Einzelanwender bist, ob du Unternehmen bist. Aber es ist schon ein bisschen was. Und was es aber auch gibt, was ich gar nicht wusste, das ist ziemlich cool. Es gibt auch ein Foto Abo, da kriegst du Lightroom und Photoshop zusammen für lass mich mal gucken, als Einzelanwender 11,89 im Monat. Ja.

Max Antwerpes

Es kostet natürlich was, das haben wir ja gesagt. Deswegen muss man natürlich auch genau wissen, ob man es denn braucht. Also wäre meine Frage jetzt vielleicht, wenn ich mir nicht so sicher bin, ob ich Photoshop dann überhaupt brauche. Wofür? Ab welchem Zeitpunkt würde ich sagen: Jetzt will ich mal investieren und bräuchte eigentlich Photoshop? Für welche Situation?

Annika Müller

Also es gibt natürlich Tools, wo du Fotos und Grafiken einfach verändern bearbeiten kannst, die auch kostenlos sind. Aber ich würde sagen, wenn du wirklich viele Fotos machst und auch für Kunden, zum Beispiel wenn es dein Beruf ist als Fotograf, dann bist du mit dem Foto Abo, also mit Lightroom und Photoshop, auf jeden Fall nicht falsch. Weil du kannst wirklich, wenn du am Set irgendwas hast und du weißt nicht, wie du’s vor Ort lösen kannst, dann kannst du immer noch hinterher sagen: Okay, was solls, ich stempel es hinterher mit Photoshop raus oder das kann ich hinterher noch einfügen, oder da kann ich die Farbe halt noch ändern. Sagen wir mal, das Modell hat einen blauen Pulli an und du denkst dir: Verdammt, das passt ja überhaupt nicht zu dem Motiv! Aber sie hat auch nichts zum Wechseln dabei. Dann kannst du in Photoshop halt den Pulli gelb machen oder so was. Weil manche Sachen, die kannst du am Set teilweise auch nicht beeinflussen, gerade wenn es ein Studio ist, sondern wenn du draußen irgendwo filmst oder fotografiert, dann kannst du mit manchen Sachen einfach nicht rechnen. Und da kannst du dann eben hinterher sagen Okay, ich weiß, mit Photoshop kann ich so viele verschiedene Parameter hinterher beeinflussen und einstellen, dass man sich schon sicherer fühlt, wenn man weiß: Okay, ich habe Photoshop noch, das rettet mir noch einiges.

Max Antwerpes

Interessant. Das heißt, wenn ich am Set stehen würde und jemand drückt mir eine Kamera in die Hand und sagt: Okay, jetzt lass diese Bilder mal gut aussehen, dann würde ich glaube ich viel später wieder wegfahren als du, weil du nämlich bei vielen direkt wüsstest: Hey das kann ich einfach später in Photoshop noch machen. Und ich würde dastehen und probieren, diese Bilder zu perfektionieren, weil ich nicht wüsste, dass man danach noch einiges daran machen kann. Also sehr interessant.

Annika Müller

Man sagt aber immer, das ist auch ganz wichtig, das muss ich noch sagen: Man sollte sich das nicht irgendwie zur Gewohnheit machen und sich sagen: Ach whatever! Sondern man sagt eigentlich, was man vor Ort optimieren kann, sollte man vor Ort machen. Und was, was man nicht in der Postproduktion machen muss, sollte man auch nicht machen. Aber wenn man halt hinterher dann am PC sieht und man weiß: Okay, wenn ich das und das jetzt mache, dann sieht es viel, viel besser aus.

Max Antwerpes

Also es sollte eher, Photoshop sollte eher die Versicherung sein als die normale Situation, quasi.

Annika Müller

Für Fotografie auf jeden Fall. Wenn du Grafiken designst, dann ist es natürlich eine ganz andere Geschichte.

 Max Antwerpes

Klar, okay, aber da gibt es natürlich auch andere Tools von der Adobe Creative Cloud. Natürlich. Und es wird noch einige Folgen hier vom KEMCAST geben, wo wir auch mehr die anderen besprechen. Und Annika, ich bin mir sicher, da bist du bei der einen oder anderen Folge auch wieder mit dabei. Ich darf mich jetzt schon unter 10 Minuten bei dir bedanken für deine Teilnahme heute, dass du hier Gast warst? Ich freue mich immer, wenn du dabei bist. Und liebe Zuhörer, liebe Zuhörerinnen, ich freue mich natürlich auch, dass ihr immer so toll dabei seid. Also vielen, vielen Dank! Wir hören uns nächste Woche wieder beim KEMCAST mit digitalen Wissen in unter 15 Minuten. Danke fürs Zuhören.

Previous

Next

Kommentar absenden

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.